Sehenswürdigkeiten in der Umgebung

Ein Besuch auf unserem Gelände oder eine Mitgliedschaft in unserem Verein lohnt sich auch für alle, die unsere wunderschöne Gegend im Teutoburger Wald erkunden möchten. Hier haben wir ein ein paar lohnenswerte Ziele herausgesucht, deren Erkundung sich in jedem Fall lohnt!

Das Hermannsdenkmal

Natürlich ist das Hermannsdenkmal eines der ganz großen Ausflugsziele im Teutoburger Wald! Mehr als 500 000 Gäste besuchen jährlich das rund 53m hohe Bauwerk, das an die Schlacht am Teutoburger Wald erinnert, bei der die Germanen unter Arminius die Römer unter Varus besiegten. Die Kolossalstatue stellt den siegreichen Arminius, auch bekannt als Hermann der Cherusker, mit erhobenem Schwert dar, es gehört zu den großen Nationaldenkmälern Deutschlands.

Wenn man gut zu Fuß ist, kann man das Hermannsdenkmal von unserem Gelände aus über den Hermannsweg erwandern oder mit dem Rad (am besten Mountainbike) bewältigen, die Strecke ist etwa 20km lang und wegen mehrerer Steigungen recht anspruchsvoll.

Wem das zu anstrengend ist, der kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine Tour dorthin machen,oder man wandert eine Strecke und nimmt den Bus zurück.

Die Sparrenburg

Hoch über Bielefeld trohnt die Sparrenburg, das Wahrzeichen Bielefelds inmitten des Teutoburger Walds. Hier hat man einen wunderschönen Blick über die Stadt und die Möglichkeit zur Erfrischung oder zu einem leckeren Abendessen.

Jährliche Veranstaltungen wie das mittelalterliche Sparrenburgfest oder eine Kasemattentour locken regelmäßig viele Besucher an. Auch die Sparrenburg kann von unserem Gelände aus erwandert werden, wenn man die 12km einfache Strecke über Berg und Tal nicht scheut.

Der Hermannsweg

Der Hermannsweg als Teil der Hermannshöhen ist ein zertifizierter 32km langer Wanderweg, der vom Hermannsdenkmal direkt zur Sparrenburg führt. Er führt durch die Ortschaften Hiddesen (Ortsteil von Detmold) über Oerlinghausen nah an unserem Gelände vorbei nach Bielefeld zur Sparrenburg.

Verschiedene Möglichkeiten zur Einkehr (Bienenschmitt, Eiserner Anton) laden zur Erfrischung unterwegs ein.

Oerlinghausen – Urland, Klimaerlebniswelt und archäologisches Freilichtmuseum

Das Naturschutzgroßprojekt Wistinghauser Senne liegt in einer einmalige Naturlandschaft. Bei einer Wanderung durch die Wistinghauser Senne können die Besucher ganz besondere Entdeckungen machen. Seit einigen Jahren leben hier Schottische Hochlandrinder und Exmoor-Ponys in großen offenen Gehegen, die beim Weiden beobachtet werden können.
Die Ansiedlung der Tiere ist Teil des Naturschutzgroßprojekts Senne, deren Ziel es ist, die malerisch schönen Heide- und Sennelandschaften zu erhalten. 

Durch das Gelände schlängeln sich viele Wanderwege, die auch an den Koppeln und Weideflächen der Ponys und Hochlandrinder vorbei und durch die Gehege führen.

Klimawandel hautnah erlebbar machen und Lösungen aufzeigen – das ist das zentrale Thema der Klimaerlebniswelt. Bei der Ausstellung handelt es sich um die einzige Einrichtung in Deutschland zum Schwerpunkt Klimafolgeanpassung.

Die Klimaerlebniswelt lässt die Besucher unmittelbar die Folgen ihres Tuns spüren und zeigt gleichzeitig Lösungen auf. Aber es geht nicht nur darum, Klima zu verstehen. Besucher können im Zuge ihrer Mitmachaktionen – via QR Codes und eigenem Smartphone – Informationen in der hauseigenen App sammeln und diese dann mit nach Hause nehmen, wo sie nochmals in Ruhe nachgelesen werden können.

Die Klimaerlebniswelt bietet eine inspirierende und informative Umgebung, in der Besucher aller Altersgruppen die Bedeutung des Klimaschutzes verstehen können und motiviert werden, ihren Beitrag zu leisten. Es ist ein Ort, der nicht nur spielerisch Wissen vermittelt, sondern auch zum nachhaltigen Denken und Handeln anregt. Schulklassen, Wanderer oder Familien erleben hier einen spannenden Tag.

Die Klimaerlebniswelt ist ein gemeinsames Projekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, des Landes Nordrhein-Westfalen sowie des Kreises Lippe. 

Das Archäologische Freilichtmuseum macht die Frühzeit Nord- und Mitteleuropas erlebbar – von der Steinzeit bis in das frühe Mittelalter. Die Dauerausstellung führt auf einem Rundweg durch 13.000 Jahre Geschichte. Auf 1,5 ha sind die zum Teil experimental-archäologisch nachgebauten Behausungen in die jeweiligen Natur- und Kulturlandschaften ihrer Epoche eingebettet und geben einen Einblick in die Lebensweise der Menschen ihrer Zeit. Einige Häuser auf dem Gelände dienen zudem als Ausstellungsfläche zu verschiedenen Themen des täglichen Lebens, wie Bekleidung, Ernährung oder Kräuterkunde. Der Rundgang beginnt in der Altsteinzeit mit einem eiszeitlichen Rentierjägerzelt (um 12.700 – 12.500 v. Chr.), führt über die Mittelsteinzeit, die Jungsteinzeit, die Bronzezeit und endet im frühen Mittelalter mit einem Hallenhaus (um 600 n. Chr.). Die vorrömische Eisenzeit wird durch das „Germanengehöft“ in der Mitte des Rundgangs vertreten.

Auch hier laden regelmäßige Veranstaltungen wie Wikingertage, frühmittelalterliches Bierbrauen oder Bogenbau zu einem Besuch ein. Allerdings wird hierbei um langfristige Anmeldungen gebeten, da die Veranstaltungen meistens recht früh ausgebucht sind.

Segelflugplatz Oerlinghausen

Oerlinghausen ist auch Sitz des größten Segelflugplatzes Europas. Wer gern Flugzeugen beim Start und bei der Landung zuschauen möchte, kann dies hier von der Terrasse des Restaurants „Runway One“ erleben. Wer sich mehr für das Fliegen interessiert, kann sich bei den Schnuppertagen genauer informieren oder direkt bei einer der ansässigen Flugschulen einen Rundflug buchen.

An Pfingsten findet hier eine Flugmodellschow statt – mit tollen Modellen von Doppeldeckern bis zu Düsenjets im Kleinformat. Anfang September gibt es das jährtliche Flugplatzfest, bei dem ausgiebig gefeiert wird und die Segelflieger direkt angeschaut werden können.

Tierpark Olderdissen

Von der Maus bis hin zum Bären – im Tierpark Olderdissen leben viele unterschiedliche Tiere. Was sie aber vereint: fast alle „ sind von hier wech“ (ostwestfälisch für „sie sind von hier“) – zumindest waren sie es mal. Darum steht auch immer noch das Wörtchen „Heimat“ im Tierparknamen. Besonders beliebt sind die Wolfslandschaft und das riesige Gehege der Bärenschwestern Jojo und Flocon.

Der Heimat-Tierpark Olderdissen ist weitläufig. Er liegt in einem etwa 16 Hektar großen Gelände mitten im Teutoburger Wald. Vom Wald direkt hinein in den Park – das macht diesen Tierpark so besonders. Und das Beste: der Eintritt ist frei. Lediglich für das Parken auf dem großen Parkplatz wird eine Gebühr von 2,- Euro erhoben.

Botanischer Garten

Er ist eine der ältesten und schönsten Anlagen der Stadt: Der Botanische Garten beeindruckt mit seiner dichten Vegetation und vielen, verschlungenen Wegen durch den gesamten Garten. Er wird auch das „Schmuckkästchen“ der Bielefelder Park- und Gartenlandschaft genannt und ist so alt, dass der 100. Geburtstag schon ein paar Jahre hinter ihm liegt.

Angelegt wurde der Botanische Garten schon 1912. Im Mittelpunkt der Anlage liegt das typisch westfälische Fachwerkhaus aus dem Jahr 1823 – Blickfang und beliebter Treffpunkt der Besucherinnen. Direkt daneben liegt der Gartenhof samt Pavillon – hier können Besucherinnen auch bei Regen sitzen und den Ausblick genießen.

Museen der Stadt Bielefeld

Bielefeld bietet eine sehr vielfältige Museums- und Kulturlandschaft. Am berühmtesten ist wohl die Kunsthalle Bielefeld, die direkt unterhalb der Sparrenburg liegt und zeitgenössische Kunst vornehmlich des zwanzigsten Jahrhunderts zeigt. Auch der umliegende Skulpturenpark lädt bei schönem Wetter zu einem Bummel ein. Regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen sind immer wieder ein großer Publikumsmagnet.

Weiter geht es mit dem Museum Hülsmann. Es gehört mit seiner qualitätvollen vielgestaltigen Sammlung von Werken der angewandten Kunst zu den jungen Kunstgewerbemuseen Deutschlands. Auf vier Etagen verteilt finden sich chronologisch nach Kunstepochen ausgestellte Objekte zu einer Vielzahl von Themen, wie etwa der Tafelkultur, der Schatz- und Glaskunst, Interieur und Wohnen sowie Asiatika und wissenschaftliche Instrumente. In der benachbarten Weißen Villa befindet sich die Sammlung der Moderne mit Objekten aus der Zeit zwischen 1900 und der Gegenwart.

Das Historische Museum zeigt die Geschichte der Stadt Bielefeld und der Region Ostwestfalen-Lippe mit einem Schwerpunkt auf der Industriegeschichte. Es wurde im Mai 1994 in stillgelegten Hallen der ehemaligen Ravensberger Spinnerei untergebracht, wodurch es den Besucher in die Atmosphäre der Industrialisierung eintauchen lässt. Im Jahr 1995 erhielt das Museum für seine vorbildliche Ausstellung von Kraft- und Dampfmaschinen als weltweit bester Darstellung der Industrialisierung und ihrer Sozialgeschichte als erstes europäisches Museum den Dibner Award.

Das städtische Naturkunde-Museum Bielefeld (kurz „namu“ – natur | mensch | umwelt) befindet sich im historischen Spiegelshof, einem Adelshof aus dem 16. Jahrhundert. Seine Ursprünge gehen auf die Sammeltätigkeit von Privatpersonen zurück. Diese Sammlungen von Kuriositäten und Naturalien wurden erstmals 1889 der Öffentlichkeit präsentiert, die offizielle Museumsgründung erfolgte 1906. Die biologischen, geologischen und archäologischen Sammlungen des Museums beherbergen heute insgesamt rund 575.000 Objekte. Die Dauerausstellung natur | mensch | umwelt befasst sich mit Fragen zu Klimawandel, Ressourcenverbrauch und Umweltverschmutzung und präsentiert jährlich 3 bis 5 Sonderausstellungen.

Darüber hinaus laden das Bauernhausmuseum an der Ochsenheide, das Fächermuseum in der schönen Bielefelder Altstadt, das Krankenhausmuseum am städtischen Universitätsklinikum oder die Historische Sammlung Bethel zu einem Besuch ein. Auch immer wieder einen Besuch wert ist die Oetkerwelt der Firma Dr. Oetker; hier kann man von einem riesigen Pudding naschen und herausfinden, wie Pizza hergestellt wird.